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Kategorien des Schirk (Teil I) Juni 21, 2010

Posted by lebedenislam in Aqidah.
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Shirk besteht aus zwei Formen,

die erste Form:

Der Große Shirk (asch-Schirk ul-Akbar), befördert aus der Religionsgemeinschaft, und derjenige, der ihn praktiziert, verweilt für ewig im Höllenfeuer, wenn er nicht vor seinem Tod davon ablässt.

Shirk ist das Verrichten einer Tat der Anbetung für andere außer Allah, wie Bittgebete; und Annährung durch Eide oder Opfer für andere außer Allah, wie für Gräber, Jinn oder Shayatin.

Die Furcht vor den Toten, oder dass Jinn oder Shayatin, ihm schaden oder ihn krank machen können, und die Hoffnung auf Dinge von anderen, die nur Allah besorgen kann, wie das Erfüllen von Bedürfnissen und das Gewähren von Erleichterung, wie es heutzutage um die Gräber und Mausoleen von rechtschaffenen und heiligen Menschen, ausgeübt wird.

Allahu, Ta’ala, sagt:

„Und sie dienen anstelle Allahs dem, was ihnen nicht schadet und ihnen nicht nutzt, und sie sagen: ‚Diese sind unsere Fürsprecher bei Allah.’ Sag: Teilt ihr Allah etwas mit, was Er nicht weiß in den Himmeln und nicht auf der Erde? Gepriesen ist Er und hoch erhaben über das, was sie Ihm an Mitgöttern geben.“ (Surah Younus (10):18)

Die zweite Form:

Kleiner Shirk (asch-Schirk ul Asghar), der nicht das Befördern aus der Religionsgemeinschaft zur Folge hat, aber den Tauhid verringert und förderlich für den Großen Shirk ist. Er besteht aus zwei Kategorien:

Die erste Kategorie:

Offensichtlicher Shirk, der aus Äußerungen und Handlungen besteht.

Was die Äußerung betrifft, wie z.B. das Schwören auf jemand anderen als Allah, sagte der Gesandte (s): „Derjenige, der auf jemand anderen schwört außer Allah, begeht Kufr oder Shirk.“ (Berichtet von At-Tirmidhi und anderen)

Oder eine Aussage wie „Was auch immer Allah will und du willst.“ – Der Prophet (s), als ein Mann zu ihm sprach: „Was auch immer Allah will und du willst.“ , sagte: „Hast du mich zu einem Teilhaber Allahs gemacht? Sag: ‚Was auch immer Allah Alleine will.“

Oder eine Aussage wie diese: „Wäre es nicht Allah und so-undso.“ Die korrekten Aussagen sind: „Was auch immer Allah will und dann du willst.“

Und: „Wäre es nicht Allah und dann so und- so.“ Denn der Teil „dann“ weist sowohl auf eine Reihenfolge als auch auf eine Verschiebung hin, und bringt somit zum Ausdruck, dass der Wille des Dieners dem Willen
Allahs untergeordnet ist.

Allah sagte:

„Und ihr wollt es nicht (bzw. werdet nicht wollen), außer dass Allah es will, der Herr der Welten.“

(Surah at-Takwir (81):29)

 

Was das Wort „und“ betrifft, so zeigt es völlige Vereinigung und Zusammenhang an, es bedarf keiner Ordnung oder Reihenfolge.

Solchen Aussagen ähnlich sind: „Ich habe niemanden, außer Allah und dich.“ oder: „Dies ist von den Segen Allahs und deinem Segen.“

Was die Taten betrifft, wie z.B. das Tragen eines Ringes oder Bandes zum Zweck des Abhaltens von Übel; oder das Tragen von Talismännern oder anderen Gegenständen aus Furcht vor dem bösen Blick oder sonstigem.

Wenn die Person, die diese Dinge trägt, glaubt, dass sie ein Mittel sind, das Übel abzuhalten oder abzuweisen.

In diesem Fall ist dies kleiner Shirk, denn Allah macht diese Dinge nicht zum Mittel des Schutzes. Glaubt er jedoch, dass diese Dinge selbst das Übel abhalten, oder abweisen dann ist dies großer Shirk, denn er verlässt sich auf andere als Allah.

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aus: “Das Buch des Tauhids” von Schaikh Salih al Fauzan

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